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Clemens Kuby

 
Mit seinem ersten Film LEHRLINGE gewann er 1972 den 1. Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, wodurch dieser Film viele Jahre ins Kino kam und vom ZDF ausgestrahlt wurde.

Seine Filme bereitete er mit teilweise monatelangen Arbeitseinsätzen vor, zum Beispiel als Maschinenschlosser im Schiffsbau und als Landarbeiter in einem biologisch-dynamisch geführten Agrarbetrieb. Das vollständige Eintauchen in das Milieu, über das er einen Film dreht, wurde zu seinem Arbeitsprinzip. Von 1983 bis 1989 hatte er den Lehrauftrag für AV-Medien an der Fachhochschule München inne. 1983 drehte er in Eigenproduktion seinen ersten abendfüllenden Kino-Dokumentarfilm SCHNAPPSCHUSS mit Pina Bausch und Ariane Mnouchkine. 1986 bewies Kuby, dass man auch mit einem Dokumentarfilm das große Publikum erreichen kann.  

Für seine Eigenproduktion DAS ALTE LADAKH bekam er den Bundesfilmpreis und im ersten Jahr 200 000 KinobesucherDer nächste Kino-Dokumentarfilm TIBET - WIDERSTAND DES GEISTES wurde mehrfach im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt und lief danach noch erfolgreich im Kino. Mit diesem Dokumentarfilm wurde die breite Öffentlichkeit zum ersten Mal über die chinesische Gewaltherrschaft in Tibet informiert.  

Mit seinem Filmepos LIVING BUDDHA übertraf Clemens Kuby seinen Kinoerfolg DAS ALTE LADAKH und erhielt dafür 1994 den Bayerischen Filmpreis. Auch der nachfolgende Kinofilm TODAS - AM RANDE DES PARADIESES, ausgezeichnet auf dem Filmfest München 1996 mit dem one-future-Preis der Interfilm Akademie, war wiederum im Kino erfolgreich.

2001 entstand für das holländische Fernsehen sein Film: DAS LEBEN IST EINE ILLUSION, der die Gemeinsamkeiten von Gehirnforschung und Buddhismus herausstellte. 1998 produzierte Kuby den Kino-Dokumentarfilm UNTERWEGS IN DIE NÄCHSTE DIMENSION, der auf dem Filmfest München 2001 in einer Vorversion uraufgeführt wurde. Geplant ist darüber hinaus eine dreiteilige Dokumentarfilmserie über Selbsheilungsprozesse

 

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